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KURZMELDUNG

Untersuchung zu Streaming-Diensten

Streaming wird immer beliebter: Neun von zehn Internetnutzern schauen zumindest gelegentlich Videos oder hören Musik ĂŒber Streaming-Angebote.

Fast die HĂ€lfte von ihnen zahlt fĂŒr den Konsum von Filmen und Serien per Streaming-Dienst (47 Prozent), fĂŒr Musik-Streaming-Dienste geben 27 Prozent der Internetnutzer Geld aus. Vor allem JĂŒngere sind bereit zu zahlen:

Bei den Nutzern von Video-Inhalten zwischen 14 und 29 Jahren sind es knapp drei ...


... Viertel (73 Prozent), unter denen von Musik-Inhalten in dieser Altersgruppe sind es vier von zehn (39 Prozent), die kostenpflichtige Streaming-Dienste nutzen.

Verbraucher sorgen sich um den Schutz ihrer Daten
Geht es um ihre persönlichen Daten, so macht sich eine Mehrheit der Streaming-Nutzer Sorgen, wie die MarktwĂ€chter-Experten im Rahmen der Online-Befragung herausfanden. „Die Streaming-Nutzer sind offenbar mehrheitlich besorgt darum, was mit ihren Daten nach Vertragsende geschieht und dass ihre Daten an Dritte weitergegeben werden könnten“, so Dr. Sebastian Schmidt, Teamleiter MarktwĂ€chter Digitale Welt der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Datenschutz ist also auch beim Streaming ein großes Thema.“

AGB von Streaming-Diensten werden von den Nutzern kaum gelesen
Die AGB werden von den Streaming-Nutzern als unĂŒbersichtlich eingeschĂ€tzt: 82 Prozent stimmen der Aussage zu, dass die AGB grundsĂ€tzlich zu lang sind. Gerade das Lesen von langen AGB auf mobilen GerĂ€ten wie dem Smartphone empfindet die Mehrheit als lĂ€stiger als auf dem stationĂ€ren PC (76 Prozent). Ebenso viele geben an, dass sie bei einem professionell auftretenden Unternehmen davon ausgehen, dass die AGB juristisch einwandfrei sind.

Mehr als die HĂ€lfte aller befragten Streaming-Nutzer (52 Prozent) gibt an, die AGB von Streaming-Diensten nur grob zu ĂŒberfliegen. Weitere 30 Prozent akzeptieren sie ungelesen. Unter den JĂŒngeren nimmt sogar fast jeder Zweite (45 Prozent) die AGB an, ohne sie zu lesen.

Die Mehrheit der Streaming-Nutzer wĂŒnscht sich kompakte AGB
„Wie unsere Befragung zeigt, sehen die Internetnutzer gerade bei den AGB noch Optimierungsbedarf“, so Schmidt. „Lange und unĂŒbersichtliche AGB sind schwer zu erfassen. Dies gilt erst recht auf mobilen GerĂ€ten, auf denen immer mehr Verbraucher Streaming-Dienste nutzen.“

Eine deutliche Mehrheit der Streaming-Nutzer (87 Prozent) wĂŒnscht sich, dass die AGB die wichtigsten Informationen kompakt zusammenfassen. Den meisten sind Hinweise auf eine automatische VerlĂ€ngerung von VertrĂ€gen und Abos in den AGB wichtig (72 Prozent), ebenso die Regeln fĂŒr die Vertragsbeendigung (64 Prozent) und die Preisgestaltung (60 Prozent).

Zentrale Informationen in AGB klar hervorheben
„Wichtig ist, dass AGB und andere Informationen von Verbrauchern erfasst und verstanden werden können – auch wenn sie im Alltag wenig Zeit haben und keine Juristen sind“, sagt Heike Schulze, Referentin im Team Recht und Handel beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

Um diesen VerbraucherbedĂŒrfnissen nachzukommen, setzt sich der vzbv fĂŒr verbindliche Regelungen zur strukturierten und ĂŒbersichtlichen PrĂ€sentation von AGB und Verbraucherinformationen ein. Hierzu schlĂ€gt der vzbv die im eCommerce bewĂ€hrte „Button-Lösung“ als Vorbild vor.

Die relevantesten Punkte, z.B. ein Hinweis auf automatische VertragsverlĂ€ngerungen, werden dem Verbraucher in ĂŒbersichtlicher und knapper Form prĂ€sentiert, unmittelbar bevor er auf den „Kostenpflichtig bestellen“-Button klickt.

Auch eine einheitliche Strukturierung von AGB wĂ€re hilfreich. „Außerdem sollten Unternehmen darauf verzichten, in AGB das allgemein geltende Gesetzesrecht wiederzugeben. Einen Informationswert haben AGB nur dann, wenn vertraglich etwas anderes vereinbart wird als im Gesetz steht“, ergĂ€nzt Schulze.

Methode:
Im Rahmen der Untersuchung wurde eine reprĂ€sentative Online-Befragung mit 2.000 Internetnutzern durchgefĂŒhrt. Stichprobenbeschreibung: ReprĂ€sentativ fĂŒr deutsche Internetnutzer von 14 bis 65 Jahren. Die statistische Fehlertoleranz in der Gesamtstichprobe betrĂ€gt maximal +/- 2 Prozentpunkte. Zeitraum der DurchfĂŒhrung: 2. bis 14. Dezember 2016. DurchfĂŒhrendes Institut: forsa main Marktinformationssysteme GmbH.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

(Quelle: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.)


 


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