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Gut vorbereitet f√ľr den Ernstfall

Berufsschnuppertag f√ľr Sch√ľlerinnen
Gut vorbereitet f√ľr den Ernstfall. Katastrophenschutz-√úbung hilft, Abl√§ufe zu optimieren.

Mehr als 350 Einsatzkräfte und Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutzeinheiten der Stadt, dem 1. FC Kaiserslautern und dem Westpfalz-Klinikum haben am Samstag, 14. April, den Ernstfall geprobt. Das ...


... Szenario: eine Explosion am Imbissstand im Fritz-Walter-Stadion.

Die √úbung lief ganz nach Drehbuch: Um 8:50 Uhr gab es im Bereich der S√ľdtrib√ľne einen lauten Knall, ein Feuerball war zu sehen. Panik brach aus. Es gab zahlreiche Verletzte, die von Studenten und Mitarbeitern der Technischen Universit√§t sowie Kindern und Jugendlichen vom Jugendrotkreuz gespielt wurden.

Dann traten die Einsatzkr√§fte in Aktion. Die Verletzten wurden gesammelt, gesichtet, versorgt und anschlie√üend je nach Schweregrad ihrer Verletzung weiter ins Westpfalz-Klinikum transportiert. Dort wurden sie notfallm√§√üig behandelt. ‚ÄěF√ľr die Teilnehmer hat sich die √úbung innerhalb kurzer Zeit nicht mehr vom Ernstfall unterschieden.

Doch ein Unterschied ist, dass Beobachter die Simulation genau verfolgt und dokumentiert haben. So kann die √úbungsleitung im Nachhinein Verbesserungsvorschl√§ge herausarbeiten und diese nutzen, um Abl√§ufe f√ľr den Ernstfall zu optimieren‚Äú, sagt Frank Ostermann, Vertreter des Gesch√§ftsf√ľhrers und Krankenhauseinsatzleiter des Westpfalz-Klinikums.

Die Schwerpunkte der √úbung lagen in den Bereichen Kommunikation, Sichtung und Herstellung der Trans- portf√§higkeit von Verletzten, Freihaltung der Transport- und Rettungswege sowie der hohen Frequentierung des Westpfalz-Klinikums mit schwerverletzten Patienten. Dazu geh√∂rte auch der Transport der Betroffenen ins Westpfalz-Klinikum. Die Katastrophenschutz-Route f√ľhrte vom Betzenberg √ľber die Universit√§t zum Klinikum.

‚ÄěDie Sicherstellung der Notfallrouten und der Transportwege hat gut funktioniert. Die Kommunikationswege unter- einander und zwischen den Organisationen konnten getestet werden. Wie bei jeder √úbung in dieser Gr√∂√üenordnung w√§re es gelogen, wenn wir behaupten w√ľrden, alles habe zu 100 Prozent funktioniert. Das ist unm√∂glich. Aber gerade deshalb sind diese Veranstaltungen von so gro√üer Bedeutung, um Abl√§ufe zu optimieren und vorhandene Defizite zu erkennen‚Äú, sagt der Stv. Direktor des Referats Feuerwehr und Katastrophenschutz der Stadt Kaiserslautern.

Die Idee f√ľr das √úbungs-Szenario entstand bereits 2016. Damals fand eine gemeinsame Plan√ľbung am Schreibtisch statt, die ein Schadensereignis mit verletzten Personen im Fritz-Walter-Stadion vorsah. Zur Planung wurde eine Arbeitsgemeinschaft ‚Äě√úbung‚Äú gegr√ľndet. Diese setzte sich aus zehn Verantwortlichen von Polizei, Feuerwehr- und Katastrophenschutzbeh√∂rde der Stadt, dem 1. FC Kaiserslautern und dem Westpfalz-Klinikum zusammen und tagte seit Juli 2017 in regelm√§√üigen Abst√§nden.

‚ÄěBeim FCK sehen wir das Bew√§ltigen von Sicherheitsfragen als wichtige und zentrale Aufgabe an und haben daher auch unser Sicherheitsmanagementsystem in den letzten Jahren bedeutend weiterentwickelt. Insbesondere die Vorberei- tung auf sicherheitsrelevante Vorkommnisse ist in der Praxis von hoher Bedeutung. Der heutige Tag hat gezeigt, dass wir bei diesem Thema gut vorbereitet sind und die Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen sehr gut funktioniert‚Äú, sagt Michael Klatt, Vorstandvorsitzender des 1. FC Kaiserslautern.

‚ÄěWir sind mit der √úbung zufrieden. Die Einsatzkr√§fte haben sich den Aufgaben und Herausforderungen mit hohem Engagement gestellt. Sie haben eindrucksvoll ihr K√∂nnen und ihr professionelles Handeln gezeigt. Die √úbung hat auch deutlich gemacht, dass es an manchen Stellen Optimierungsbedarf gibt. Das ist gut so, denn daf√ľr ist eine solche √úbung auch gedacht. So k√∂nnen wir unsere Einsatzkonzepte √ľberpr√ľfen, fortentwickeln und stetig anpassen.

Es ist wichtig, dass alle Organisationen bei einem solchen Ereignis Hand in Hand arbeiten. Dass dies funktioniert, haben unsere Ein- satzkr√§fte heute bewiesen‚Äú, res√ľmiert Thomas Kossurok, Polizeidirektor im Polizeipr√§sidium Westpfalz und Polizeieinsatzleiter.

Weiter Infos unter: www.kaiserslautern.de

(Quelle: Stadtverwaltung Kaiserslautern)


 


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